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27.06.2012, 13:22 Uhr
Staatssekretär kommt zum ersten Spatenstich
Essen (ws). Am 24. August wird Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann in zwei Zeremonien die ersten Spatenstiche für die Ortsumgehungen Essen und Badbergen der B 68 vollziehen.,,Der Beginn eines der wichtigsten Projekte des Ortes wird in die Geschichte der Gemeinde Essen eingehen", freute sich gestern Bürgermeister Georg Kettmann im MT-Gespräch.
In einem Schreiben informiert der Essener Landtagsabgeordnete und Ratsmitglied Clemens gr. Macke Rat und Verwaltung über den offiziellen Startschuss für den Bau der Ortsumgehung Essen der Bundesstraße 68. Am Dienstag, 24. August, wird nach seinen Angaben der parlamentatische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, gemeinsam mit den weiteren Verantwortlichen den ersten Spatenstich für das fast 12, 5 Millionen teure Projekt vollziehen.
Nach den bisherigen Überlegungen soll dieser Festakt am Windmühlenweg begangen werden, wo auch als erste Baumaßnahme mit dem Bau einer der benötigten Brücken begonnen werden soll. Die gute Zusammenarbeit aller hat letztendlich dazu geführt, dass das Essener Projekt sich im Wettbewerb mit vielen anderen in Deutschland um die Gelder für den Bundesverkehrswegeplan durchsetzen konnte, so gr. Macke.
„Die Region wird profitieren, nicht zuletzt, weil auch der Bau der Badberger Umgehung der B 68 nur einige Kilometer weiter ebenfalls am gleichen Tag beginnen wird", schreibt der Landtagsabgeordnete. Damit würden gleich zwei Verkehrsnadelöhre auf dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung beseitigt. Beide Orte hätten nach dem Abschluss des Projektes die Möglichkeit, den innerörtlichen Verkehr neu zu strukturieren. Das verbessere die Lebensqualität in beiden Orten erheblich.

Der Bürgermeister dankte allen Beteiligten, die sich erfolgreich für die seit Jahrzehnten von den Essenern herbeigesehnte Auslagerung des immer stärker werdenden Verkehrs auf der B 68 eingesetzt hätten.
Die 4,1 Kilometer lange neue Straße, die aus Richtung Cloppenburg kommend einige hundert Metervor dem Haus Schneiders die bisherige Trasse verlässt, östlich an Essen vorbeiführt und im Bereich der sogenannten „Todeskurve" wieder auf die B 68 mündet, soll 2015 fertiggestellt sein.

Auf dieses Fertigstellungsdatum hofft Kettmann auch für ein weiteres wichtiges Essener Infrastrukturprojekt, die Norwest-Tangente. Die Gemeinde erwarte für das sieben Millionen teure Straßenprojekt noch in diesem Jahr die Planfeststellung, also die Baugenehmigung.
Dies sei dringend notwendig, damit der Bau noch rechtzeitig in diesem Jahr für die bald auslaufende Förderung aus dem sogeannten GVFG-Mitteln angemeldet werde, so Kettmann.

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